• Die Radon-Therapie bleibt bei vielen Gelenkerkrankungen die erste Wahl

    Regensburg (obx-medizindirekt) – Die Radon-Therapie bleibt ungeachtet aller Fortschritte in der Pharma-Forschung eine der wirksamsten Behandlungsmethoden bei rheumatischen Erkrankungen oder Morbus Bechterew. Europas Radon-Kurorte registrierten wieder wachsende Patienten-Zahlen. Sie hätten jedoch gegen die globale Angst vieler Menschen vor jeglicher Art von Strahlung zu kämpfen, sagte der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Radonheilbäder, Friedrich Dörtelmann, nach einer Tagung seiner Organisation in Regensburg.


    Anhang 1490
    Die Radon-Therapie bleibt bei vielen Gelenkerkrankungen die erste Wahl.
    Foto: obx-medizindirekt




    Doppelblindstudien zufolge hält die schmerzlindernde Wirkung der Radon-Therapie bis zu sechs Monate an, länger als bei jeder anderen bekannten Behandlungsmethode. Diese Schmerzfreiheit gibt den Kranken und den Therapeuten etwa bei Morbus Bechterew die Chance zu einer oft lebensverlängernden und die Lebensqualität verbessernden Physiotherapie.


    Die gesundheitsschädliche Wirkung hoher Radon-Dosierung etwa in Bergwerken oder auch in Wohnhäusern in Mittelgebirgslagen ist laut Arbeitsgemeinschaft Europäischer Radonheilbäder unbestritten. Bei zeitlich begrenzter ionisierender Strahlung in kleinen Mengen, wie sie bei der Radon-Stollen- oder Heilwassertherapie auftrete, bestehe nach bisherigen Erkenntnissen jedoch keine Gefahr. „Das ist so wie mit dem Wein, der in geringen Dosen vor Herzinfarkt schützt, in größeren Mengen aber schädlich ist“, meint Friedrich Dörtelmann, früherer Geschäftsführer der EURADON, einer Interessengemeinschaft europäischer Radon-Heilbäder.

    Ein Hauptproblem der Radon-Kurorte sei das Kräfteverhältnis zwischen dem „David“, der kleinen Gruppe europäischer Radonheilbäder, und dem an hohem Schmerzmittelverbrauch interessierten „Goliath“, der Pharma-Industrie.

    Die Bereitschaft der Patienten, sich angesichts der Kürzungen in den Gesundheitsbudgets die Radon-Behandlung aus eigener Tasche zu zahlen, steigt nach jüngsten Erhebungen der Radon-Heilbäder offensichtlich angesichts der guten Therapiewirkung wieder spürbar an.
    Kommentare 2 Kommentare
    1. Avatar von KioLa
      KioLa -
      Hallo Markus,

      also eigentlich sind zwei Arthroskopien sehr ungewöhnlich. Wenn das Kreuzband reißt, wird das arthroskopisch versorgt. Das bedeutet, das eine Sehne von einem Dominaten Muskel genommen wird, als ersatz für das VKB. Danach ist die Geschichte eigentlich durch.
      Wenn das Knie wirklich so angeschwollen ist, dann ist es richtig das es punktiert werden kann. Das heißt aber, das mit einer Nadel ins Gelenk gegangen wird und die Flüssigkeit entnommen wird. ALso eigentlich keine zweite Arthroskopie. Aber vielleicht hatte der Arzt eine andere vermutung. Eventuell weitere Schäden die er übersehen hat. Mag sein das er sich deshalb noch einmal absichern wollte.
      Die Frage ist, wieso er denn in 4 WOchen noch einmal operiert werden soll? Hat der Arzt etwas auffälliges gefunden? HKB? Eventuell die Menisken? Oder ein Schaden am Knochen?
      Das würde mich interessieren.

      Meld dich doch noch einmal.

      Mfg Kevin
    1. Avatar von markusmarkus
      markusmarkus -
      danke...
      nein die haben nichts auffalliges gefunden... nur angerissen des VKB