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  1. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #61
    JürgenK
    Hallo Jane,
    Der Zustand jetzt ist zwar total "besc.... für Dich, aber laß Dich nur nicht unterkriegen.
    Ich kann Dir nur kurzfristig die Therapie bei einem Schmerztherapeuten aufdrängen. Vielleicht gibt es ja in Deiner Nähe ein "Rückenzentrum", hier in HH haben wir nehrere. (Nachfrage bei der Ärztekammer)
    Ich Drücke Dir alle Daumen.
    MfG
    JürgenK

  2. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #62
    JaneCooper
    Hallo alle zusammen,

    so schlecht, körperlich und seelisch, wie in der letzten Woche ist es mir noch nie ergangen (ich kann mich zumindest im Moment nicht wirklich daran erinnern). Im Moment setze ich meine ganze Hoffnung auf morgen, auf die Massage. Bis jetzt ging es mir danach immer deutlich besser.

    Das Ganze (dass es so extrem schlimm wurde) fing mit der MRT-Untersuchung eigentlich erst an. Ich weiß, die Diagnose wurde nicht von einem "richtigen" Fachmann, einem Orthopäden gestellt, sondern "lediglich beschrieben" von einem Radiologen, was er genau sieht.

    Seitdem ich weiß, dass ich (Worte des Radiologen) eine äußerst starke Bandscheibenvorwölbung habe und diese die Vorstufe zum Bandscheibenvorfall ist, habe ich Angst mich zu bewegen. Das meine ich jetzt völlig ernst!! Ich bin wesentlich langsamer geworden in allen meinen Bewegungen, führe jede Bewegung total konzentriert durch, um bloß nichts falsches zu machen.

    Um meinen Rücken total zu schonen und jegliche "Außeneinwirkung" von ihm fernzuhalten, habe ich in dieser Woche (außer heute) das Stützkorsett von morgens bis abends angehabt. Fragt mich bitte nicht was ich für Schmerzen habe. Meine rechte Schulter (mit der ich ja letztes Jahr im Mai ursprünglich die Massage-Behandlung angefangen habe) und teilweise der Nacken und die linke Schulter "stechen" ohne Ende. So heftig, dass ich zum Teil richtig zusammen zucke und wirklich vor Schmerzen mit den Tränen kämpfen muss (ich weine immer häufiger). Als ich die kräftigen Schulterschmerzen bei der KG erwähnt habe, hieß es sofort, dass ich das Tragen völlig übertrieben habe. Heute habe ich das Korsett in etwa insgesamt nur eine Stunde an gehabt. Jetzt ist wiederum das Gegenteil eingetreten. Ich habe vor Schmerzen Angst, das Teil zu tragen.

    Und als wenn diese ganze seelische Belastung nicht reichen würde, hat mein Chef "hintenrum" bei Kollegen (nicht bei mir persönlich) schon gesagt, dass man sich Arbeitsmäßig nicht mehr voll auf mich verlassen könnte.... Als ich das gehört habe, habe ich im Büro voll losgeheult. Ihr könnt mir wirklich glauben, ich versuche immer mich trotz der Schmerzen so gut es geht zusammen zu reißen und mich auf die Arbeit zu konzentrieren. Das war wirklich für mich der absolute "Dämpfer" (das war am Mittwoch), seitdem geht es mir seelisch noch schlechter.

    Ich warte jetzt erstmal die Massage morgen Mittag ab, in der Hoffnung, dass es mir danach wieder besser geht.

    Anfang der Woche gehe ich zu meinem Hausarzt, der ja inzwischen den Bericht von dem Radiologen vorliegen haben müsste und hole mir dort eine Überweisung zum Facharzt. Mir wurde inzwischen schon empfohlen, besser nicht mehr zum Orthopäden zu sehen, sondern zum Chirurgen. In der heutigen Ausbildung gehört wohl die Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie zusammen. Diese Ärzte hätten wesentlich mehr Erfahrungen und Kenntnisse, ist mir zumindest so gesagt worden. Über diesen Arzt will ich dann auch die geplante Reha laufen lassen, an der wohl kein Weg daran vorbei führt (vielleicht hat mein Chef auch davor "Angst", dass ich dann ein paar Wochen ausfalle, aber Jahresurlaub ist ja schließlich auch immer 3 Wochen lang, ist also nichts so besonderes). Und von diesem Facharzt, wo ich schnellstmöglich hin möchte, brauche ich dann sowohl für die KG als auch für die Massage genaue Anweisung, worauf bei der Behandlung zu achten ist.

    Ich werde mich wieder melden. Ich hoffe jetzt erstmal, dass ich meine derzeitigen Schwierigkeiten so schnell wie möglich (mit ärztlicher Hilfe) wieder in den Griff kriege.

    Jane

  3. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #63
    clubfan
    Hallo Jane,

    Chirurgen kennen sich zwar auch aus, aber für die Wirbelsäule sind eigentlich die Neurochirurgen zuständig. Habt Ihr in Eurem Krankenhaus solch eine Abteilung?

    Gruß vom
    clubfan

  4. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #64
    JaneCooper
    Hallo clubfan,

    heute Abend geht es mir etwas besser als gestern. Die Massage heute Mittag hat im Schulterbereich wieder wahre Wunder bewirkt. Gott sei Dank!! Weil ich vorher ja schon wusste, wie schmerzhaft die Massage wird (so verspannt, wie ich war), habe ich mich heute mal wieder sehr intensiv mit meinem Masseur dabei unterhalten. Das hat mich super gut abgelenkt und ich habe die Massage relativ gut vertragen! Ich musste mich zwar 2 mal ziemlich zusammenreißen und habe kurz die Luft angehalten, aber sonst ging es wirklich ziemlich gut. Die Stiche in der rechten Schulter und im Nacken sind heute Abend ganz weg. Den "Grundschmerz" in der LWS kriege ich im Moment nicht wirklich in den Griff, aber der extreme "stechende" Schmerz von gestern ist deutlich zurückgegangen.

    Der Nachmittag war für mich ziemlich hart. Eine Freundin von mir hat heute ihren Geburtstag gefeiert und es war bis auf ganz wenige Sitzplätze eine absolute Stehparty. Ich habe dort etwa 3 1/2 Stunden mit netten Leuten zusammen gestanden und locker geplaudert und gelacht. Eine sehr willkommene Abwechslung für meine jetzige Stimmung!! Meinem Rücken hat das aber nicht allzu gut gefallen. Zwischendurch hatte ich ein ganz kräftiges Ziehen in der LWS, habe mich leicht an einem Tisch angelehnt und vorsichtig versucht, mein Becken nach vorne zu drücken und somit meinen Rücken etwas nach hinten raus zu drücken (ich stand ja die ganze Zeit, wie immer, im totalen Hohlkreuz). Frag mich jetzt bitte nicht, warum ich nicht um einen Stuhl gebeten habe. Ich bin ein relativ stiller Mensch und stehe absolut nicht gerne im Mittelpunkt. Auch nicht bei so einer privaten Geburtstagsfeier. Bevor ich speziell für mich (während die anderen alle stehen) um einen Stuhl bitte, halte ich es lieber so aus. Ganz abgesehen davon, dass ich täglich mit dem Zug zur Arbeit fahre und wenn der voll bzw. überfüllt ist, auch dort die ganze Zeit stehen muss. Allerdings dauert diese Fahrt dann höchstens 30 Minuten. Die letzte halbe Stunde, die ich dann noch auf dem Geburtstag war, habe ich dann endlich gesessen. In den ersten Minuten hatte ich dann echt totale Probleme, meinen Rücken langsam aber sicher wieder nach hinten durchzudrücken. Aber nachdem ich (inzwischen wieder zu Hause) ein paar Stunden gesessen habe, geht es wieder relativ gut.

    Soll ich dir mal ganz ehrlich sagen, dass ich von einem Neurochirurgen noch nie etwas gehört habe... Der Begriff ist mir jetzt völlig neu. Ich kenne nur Orthopäden (seit meiner Kindheit war ich ja bei dem einen oder bei dem anderen in Behandlung) und Chirurgen bzw. Unfallchirurgen bei Unfällen. Ich muss mich mal nach Neurochirurgen erkundigen.

    Ich habe übrigens fest eingeplant, mich in Kürze sowohl wegen einem Schmerztherapeuten zu erkundigen, als auch nach einer Psychotherapie. Die ganze Situation geht mir zur Zeit zu sehr an die Nerven, ich schaffe es nicht, alles zu verarbeiten. Wie sagte mein Masseur heute noch zu mir? Auch seelische Probleme drücken auf die Schultern und können meine Schmerzen verstärken. Also muss ich zusehen, dass ich es irgendwie (mit ärztlicher Hilfe) verarbeitet bekomme, damit es mir hoffentlich irgendwann mal wieder etwas besser geht.

    So, bis dann, Jane

  5. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #65
    JaneCooper
    Heute war ich beim Hausarzt. Ich bin für diese Woche krankgeschrieben. Ich habe eine Überweisung zur Psychotherapie bekommen (meine Depressionen werden von Tag zu Tag intensiver, habe bereits Mittwoch morgen den ersten Termin) und eine Überweisung zum Orthopäden (eine andere Überweisung bekomme ich nicht, Chirurgen sind nicht für meine Erkrankung da, waren seine Worte). Den Bericht von der LWS-MRT hatte er bereits vorliegen (ich habe eine Kopie davon hier). Er lautet:

    1. Osteochondrose L5/S1 mit flacher medio-bilateraler Protusion. Keine Bandscheibenabflachung. Keine Neuroforamenstenosierung. Mäßige Spondylarthosen.

    2. Unauffällige Darstellung der übrigen lumbalen Segmente ohne Nachweis einer signifikanten Protrusion oder Prolabierung.

    3. Ausgeprägtes Defizit der lumbosakralen Rückenstrecker.

    4. Regelrechte Weite des Spinalkanals. Orthotoper Conus medullaris.

    5. Keine Wirbelkörperhöhenminderung, keine Intervertebralraumverschmälerung. Hyperlordose.

    Für mich ist das alles "Fachchinesisch", ich verstehe kein Wort. Mit diesem Bericht gehe ich in Kürze zu einem Orthopäden. Außerdem werde ich ihn in unserem Institut vorlegen, ich hoffe, dass meine Physiotherapeuten für die KG sowie mein Masseur etwas mehr mit diesen Begriffen anfangen können und mir dann gezielter helfen können.

    Von der "Idee" mit der Reha-Maßnahme war er total begeistert und würde mich darin unterstützen. Ich kann den Antrag über ihn laufen lassen.

    Von der Sache mit der Schmerztherapie war er noch nicht ganz so begeistert. Er findet, dass ist für mich seelisch im Moment zu viel auf einmal. Ich soll besser einen Schritt nach dem anderen machen. Ich soll in dieser Woche mit der Psychotherapie beginnen (den Termin habe ich ja schon) und schnellstmöglich zum Orthopäden. Der soll dann entscheiden, ob eventuell eine Schmerztherapie zusätzlich in Frage kommt. Das wichtigste überhaupt sei jetzt eh die Krankengymnastik.

    Bis bald, Jane
    Geändert von JaneCooper (15.03.2010 um 18:40 Uhr)

  6. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #66
    Mario Schmid
    Hallo Jane,
    das ist ja super. Da zeichnet sich doch etwas Licht am Horzont ab.
    Ich wünsche Dir alles Gute für die kommenden Termine.

    Deine Anlaufstellen werden Dir den Bericht uf jeden Fall übersetzen können.

    Ciao
    Mario

  7. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #67
    JürgenK
    Hallo Jane,
    der Bericht vom MRT sieht doch gar nicht sooo schlecht aus.(also viel bewegen)
    Freue mich, dass Du jetzt weiter Schritte in Angriff nimmst.
    MfG
    JürgenK

  8. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #68
    JaneCooper
    Hallo,

    heute Vormittag war ich beim Orthopäden (der 4. Versuch). Dieser Arzt scheint wirklich kompetent zu sein. Er hat mir auch zugehört, ist auf mich eingegangen und alles ohne Vorwürfe (den einzigsten Vorwurf, den er gemacht hat, womit er natürlich Recht hat, ist, dass 15 Jahre lang mit Schmerzen zu warten und sich nur zu schonen viel zu lang und gar nicht gut für den Körper war).

    Er hat sich erst in aller Ruhe meine ganze bisherige Krankengeschichte angehört (von Kindheit an, wo ich das Gipskorsett hatte) und hat sich sehr viele Notizen gemacht. Dann hat er sich den MRT-Bericht durchgelesen und die Röntgenaufnahmen vom September angesehen. Dann musste ich mich ausziehen.

    Zuerst hat er einen kleinen Beckenschiefstand festgestellt, aber so minimal, dass er daran gar nichts machen würde. Dann hat er vorsichtig mit sanftem Druck meine LWS erst seitlich (kein Problem) und dann mittig abgetastet (dabei zuckte ich wegen der Schmerzen sofort zusammen). Dann musste ich mich auf die Liege liegen und er hat kleine verschiedene Tests mit der Beweglichkeit meiner Beine und Füße durchgeführt. Danach sollte ich verschiedene Stellungen im Sitzen und Stehen einnehmen und ihm sagen, in welchen Situationen ich die meisten Schmerzen habe.

    Dann sagte er, seiner Meinung nach kommen bei mir die Schmerzen nicht von der Bandscheibenvorwölbung, sondern von dem extremen Hohlkreuz (seine Worte: das ist aber sehr extrem, sehr ausgeprägt für Ihr Alter - 40 Jahre) und von der Skoliose. Dadurch seien die Wirbel und Bandscheiben sehr abgenutzt, was die Schmerzen verursachen würde. Er sah sich kurz das Korsett an und sagte, das soll ich möglichst oft tragen, weil damit die Haltung deutlich gerader ist. Ich sagte ihm, dass ich während des Tragens ganz starke Schmerzen im Schulterbereich bekomme. Eine optimale Lösung, was den Trage-Rythmus angeht, gibt es dabei leider nicht. Ich solle im Laufe der Zeit selbst herausfinden, was für mich am besten ist.

    Ein Rezept für KG wollte er mir nicht geben (ich mache es trotzdem hier im Institut weiter, Rezept bekomme ich weiterhin von meinem Internisten, ich habe bereits mit ihm darüber gesprochen). Der Orthopäde sagte, das Geld für die KG wäre total herausgeschmissen. Es gibt genügend Fachliteratur (Bücher usw.) wo viele Übungen für die Rückenmuskulatur drinstehen. Und ein- bis zweimal die Woche KG würde eh nicht reichen. Ich soll es täglich etwa 10 bis 15 Minuten lang machen. Das würde dann schon reichen (wenn der "innere Schweinehund" bloß nicht immer so riesen groß wäre, außer meiner festen KG-Termine habe ich es zu Hause schon seit Ewigkeiten nicht mehr getan - Schäm...).

    Außerdem habe ich von dort noch 2 Termine für Schmerzspritzen bekommen. Diese Spritzen sind wohl allgemein bekannt (ich war vorhin noch bei der KG, meine Physiotherapeutin kannte diese Spritzen von verschiedenen Patienten). Sie werden unter Ultrallschall gezielt gespritzt. Dabei geht wohl der Blutdruck runter (und das bei meinem niedrigen Blutdruck), so hat mir das der Arzt erklärt. Deswegen müsste ich anschließend eine Stunde lang am Tropfer liegen, um den Kreislauf wieder zu stabilisieren.

    Es ist eine Gemeinschaftspraxis und dort gibt es nur einen OP-Raum. Diese Spritzen werden grundsätzlich immer um 15.00 Uhr gegeben, direkt nach der Mittagspause. Deswegen musste erstmal nachgesehen werden, an welchem Tag der OP-Raum um 15.00 Uhr frei ist. Der erste Termin war am 12. April, der zweite zwei Wochen später am 26. April.

    Der Arzt sagte aber auch nochmals, bei meinem Rücken gibt es absolut keine Gewährleistung für eine dauerhafte Schmerzfreiheit. Alles ist nur vorübergehend und kann auch mit einer falschen Bewegung zunichte gemacht werden. Damit werde ich wohl leben müssen. In dem Zusammenhang bin ich echt froh, dass ich mich für diese Psychotherapie entschieden habe. Denn allein bei dem Gedanken an diese Spritze unter Ultraschall (das hört sich für mich Laien total gefährlich an) bekomme ich jetzt schon mächtig große Angst und fange schon wieder an zu weinen...

    Grundsätzlich habe ich eigentlich keine Angst vor Spritzen, es kommt jedoch darauf an, wohin man sie bekommt. In den Arm oder in den Po machen sie mir nichts aus. Aber in den Rücken, da habe ich im Laufe der Jahre schon so viel von gehört, was da alles schief laufen kann, wenn dabei ein Nerv getroffen wird. Davor habe ich totale Panik. Als mir vor vielen Jahren mal ein Orthopäde eine Spritze in den Rücken geben wollte, bin ich regelrecht vor Angst aus der Praxis "geflüchtet" und habe sie mir niemals geben lassen. Dieses Mal werde ich aber dableiben und still halten. Ich will wirklich, dass mir geholfen wird. Ich hatte heute wieder so viele stechende Schmerzen in der LWS, die wieder ins rechte Bein gezogen sind (auch davon habe ich dem Arzt berichtet), ich halte es dauerhaft wirklich nicht mehr aus.

    Von meinem Internisten habe ich jetzt, falls die Schmerzen mal zu stark werden, neue Schmerztropfen verschrieben bekommen. Sie heißen "Novaminsulfon Lichtenstein". Laut seiner Anweisung darf ich davon bis zu 3 x täglich 40 Tropfen nehmen. Aber auch diese Tropfen werde ich nur im äußersten Notfall nehmen. Ich bin wirklich absolut kein Medikamententyp, nur wenn es gar nicht anders geht.

    So, das war das Neueste von mir. Bis bald. Jane

  9. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #69
    clubfan
    Hallo Jane,

    es ist schön zu hören, dass es auch noch Ärzte gibt, die sich für ihre Patienten Zeit nehmen und auch mal zuhören.

    Mit der KG hat er Recht. 2x die Woche bringt wirklich nichts, da musst Du Deinen inneren Schweinehund wirklich überwinden. Plane Dir zu Hause eine feste Zeit ein - Übungen sind angesagt! Was sind in der Woche schon 40 Minuten? Denke bitte mal realistisch.

    Du hast ja nun ein umfangreiches Programm und kannst Dir täglich was raussuchen, und zwar für alle Muskelgruppen, so wie Du es in dem Institut lernst.

    Sei mir bitte nicht böse, aber ich musste auch herzhaft lachen. Ein Buch kaufen, durchlesen und dann mühsam die Übungen machen, allein und ohne Anleitung, ich lach mich kaputt.

    Meine Patienten mussten mir jedesmal ein paar Übungen vormachen, damit ich kontrollieren konnte, ob sich Fehler eingeschlichen hatten.

    Darum mein Rat, übe zu Hause in Ruhe, nicht mit dem Blick auf die Uhr.

    Die Schmerzspritzen bekommst Du auch rum, der Arzt hat mit Sicherheit Erfahrung damit.

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße
    vom clubfan

  10. Stützkorsett/Lumbalorthese für LWS #70
    JaneCooper
    Hallo,

    eigentlich fand ich ja den letzten Arztbesuch, den Orthopäden, im großen und ganzen relativ gut (kompetent), zumindest im Vergleich zu den bisherigen Erfahrungen mit den anderen Ärzten. Zeitgleich zu dieser Seite schreibe ich mir allerdings seit rund einer Woche auf einer Seite für Skoliose-Patienten. Dort findet ein sehr interessanter Erfahrungsaustausch unter den Patienten statt und deshalb habe ich auch dort meine bisherige Leidensgeschichte und meine Erfahrungen mit den Orthopäden geschildert.

    Dort wurde ich erst mal darüber "aufgeklärt", was einen guten Arzt bzw. Orthopäden ausmacht und worauf es bei einer "richtigen" Untersuchung der Skoliose eigentlich ankommt. Demnach habe ich schon wieder einmal "daneben gegriffen". Zum einen, wie du, Clubfan, auch schon gesagt hast, anstelle einem gezielte KG zu verordnen, zu sagen, eignen Sie sich Rückenstabilisierende Übungen an und führen Sie diese 10 Minuten lang täglich durch.

    Dann wurde ich gefragt, wieviel Prozent meine Skoliose zur Zeit beträgt. Auch davon hat bisher kein Arzt gesprochen, nur von der eigentlichen Verbiegung. Das wichtigste in diesem Zusammenhang sei wohl eine Röntgenaufnahme des gesamten Rückens. Meine beiden Röntgenaufnahmen (seitlich und von vorne) zeigen insbesondere die LWS mit Ansatz der BWS, die HWS (auf die es anscheinend bei der Skoliose-Haltung auch ankommt) wurde bisher nicht im geringsten beachtet.

    Mein "Stützkorsett", die Lumbalorthese, ist wohl speziell für die Lendenwirbelsäule. Es sei kein Wunder, dass ich, wenn ich es trage, oberhalb an der BWS und an den Schultern Probleme bekomme. Für so eine Skoliose bräuchte ich eigentlich ein komplettes Stützkorsett, das die gesamte Wirbelsäule, auch den BWS-Bereich, unterstützt. Nur so ein Korsett würde deutlich der gesamten Wirbelsäule gegen die Schmerzen helfen.

    Ich warte jetzt erstmal die beiden Spritzen im April ab. Mal sehen ob bzw. wie gut und wie lange sie wirken.

    Mit der Psychotherapie habe ich im Übrigen begonnen. Am Mittwoch hatte ich ein "kurzes" Gespräch über eine halbe Stunde, in der ich der Psychotherapeutin, eine sehr freundliche und einfühlsame Ärztin, schon meine Leidensgeschichte von Kindheit an erzählt hat. Nächste Woche habe ich den ersten richtigen Termin, dann dauert so eine Behandlungseinheit eine Stunde und wird im Normalfall einmal in der Woche durchgeführt. Ich hoffe sehr, dass mir diese Gesprächstherapie etwas gegen meine Depressionen hilft!!

    Ich werde mich wieder melden, Jane.

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