1. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 1
    chriz89

    muskuläre dysbalance->"schieflage?"

    Hallo zusammen...

    Gerade komme ich von meinem Arzt, er musste mich mal wieder einrenken.
    Ich leide seit einiger Zeit an einer muskulären Dysbalance, was daher kommt, dass ich seit 7 Jahren aktiv Tischtennis spiele, und dabei wird nunmal nur die eine Rückenseite trainiert.

    Anfang allen Übels war wohl ein Hexenschuss, den ich mir beim Basketball zugezogen habe, Folge daraus war, laut meinem Arzt, die Dysbalance. Seitdem muss ich mich alle paar Monate erneut einrenken lassen, was ja nicht unbedingt Spaß macht

    Dienstag Abend hatte ich erneut ein Problem, ich kam beim Sport zu schnell hoch und ein Schmerz fuhr durch meinen Rücken. Ich legte mich erst ein Mal auf eine Liege, als ich wieder aufstand, sagte mir mein Freund, dass ich schief stände. Zudem hatte ich das Gefühl, dass mein rechtes Bein höher ist, als mein linkes. Als ich mich im Spiegel sah, war es offensichtlich: ich stand schief. Seitdem habe ich, auch nach dem Einrenken, Schmerzen in der rechten Rückenseite, außerdem stehe ich immer noch schief.

    Ein Bekannter Heilpraktiker hatte die Vermutung, dass ein Nerv eingeklemmt sei, aber mein Arzt dementierte dieses, er war der Meinung das liegt an der Dysbalance. Warum ich aber immer noch schief stehe, konnte auch er mir nicht beantworten, er meinte lediglich, ich sollte mich mal im Internet umschauen.

    Ich weiß, dass das Problem Dysbalance nicht wirklich zu behandeln ist, höchstens durch intensives Training. Trotz dem ständigen Einrenken möchte ich meinen Sport nicht aufgeben, und da ich auch noch relativ jung bin (17 Jahre) wollte ich meine Leidenschaft, dem Tischtennis, noch länger beiwohnen.

    Seit ein paar Wochen gehe ich ins Fitnessstudio, wo man mir speziell für mein Problem Übungen vorschlug, auch dort hat mich ein Diplom-Sportlehrer und Heilpraktiker untersucht.

    Doch es bleibt immer noch die Frage, ob es normal ist, dass ich aufgrund einer Dysbalance schief stehe und ob sich das wieder regluiert.

    Ich würde mich auf Antworten meiner Frage sehr freuen, und es wäre nett, wenn jemand zur Lösung meines Problems beitragen würde

    Bis dann

  2. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 2
    APM
    Hallo chriz,
    Das „schief Stehen“ ist eine Schutzreaktion deines Körpers um Belastung einer geschädigten Struktur zu vermeiden. Nun ist die Frage, welche Struktur soll entlastet werden.
    In Betracht kämen da:
    - Wirbelgelenk, es könnte eine Blockierung vorliegen
    - Muskulatur, Du könntest Dir eine Zerrung zugezogen haben
    - Bandscheibe, es könnte eine Vorwölbung vorliegen
    Aus der Ferne kann ich ohne weiter Infos leider keine Differentialdiagnostik betreiben...
    Kannst du das schiefe Stehen korrigieren? Macht die Korrektur Schmerzen? Kannst Du Dich ohne Probleme bücken, aus dem Bücken wieder aufrichten? Hast Du Schmerzen? Wenn ja, wo?
    Gruß von susn

  3. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 3
    chriz89
    Hallo susn,

    das schiefe Stehen kann ich dann "korrigieren" wenn ich mein linkes Bein etwas anhebe, das Bein ist dann aber nicht mehr auf dem Fußboden sondern hängt ca 2 cm in der Luft. Die Korrektur macht auch Schmerzen, aber es ist schon etwas besser geworden. Leichte Schmerzen habe ich dann, wenn ich mich z.B. hinlege, oder vom Sitzen hochkomme, oder bücke. Die Schmerzen treten unten am Rücken auf, auf der rechten Seite, da ich kein Spezialist bin, kann ich dir leider nicht sagen, wie dieser Bereich heißt
    Da ich bereits bei einem Physiotherapeuten aufgrund meiner Knorpelstörung im Knie war, werde ich diesen, denke ich mal, wieder aufsuchen, da er auch Spezialist für Rücken/Wirbelsäule ist. Vielleicht helfen da ja Massagen, oder Bewegungstherapien?!
    Gruß, chriz

  4. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 4
    APM
    Hallo chriz,
    Da ich bereits bei einem Physiotherapeuten aufgrund meiner Knorpelstörung im Knie war, werde ich diesen, denke ich mal, wieder aufsuchen, da er auch Spezialist für Rücken/Wirbelsäule ist.
    Das wird das Beste sein!
    Gute Besserung und schönes Wochenende
    Gruß von susn

  5. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 5
    Gast3174
    [QUOTE=chriz89]Hallo zusammen...

    Gerade komme ich von meinem Arzt, er musste mich mal wieder einrenken.
    Ich leide seit einiger Zeit an einer muskulären Dysbalance, was daher kommt, dass ich seit 7 Jahren aktiv Tischtennis spiele, und dabei wird nunmal nur die eine Rückenseite trainiert.

    Unsubtanziiert und daher "Falsch"! Die "vordere" Seite wird mittrainiert, da der Pectoralis gerade beim schmettern eine elementare Rolle spielt!

    Betreff: Einrenken!

    Einrenken ist physiologisch uneffektiv, da das Problem nicht ausreichend behandelt wird. Wer ausgewogen trainiert, der muss nicht eingerenkt werden! Wer einrenkt, der müsste bestraft werden!


    Anfang allen Übels war wohl ein Hexenschuss, den ich mir beim Basketball zugezogen habe, Folge daraus war, laut meinem Arzt, die Dysbalance. Seitdem muss ich mich alle paar Monate erneut einrenken lassen, was ja nicht unbedingt Spaß macht

    Hier ebenfalls treffend das Unvermögen eines Akademikers dargestellt. Eine muskuläre Dysbalance ist nicht Resultat eines "Hexenschusses".

    Dienstag Abend hatte ich erneut ein Problem, ich kam beim Sport zu schnell hoch und ein Schmerz fuhr durch meinen Rücken. Ich legte mich erst ein Mal auf eine Liege, als ich wieder aufstand, sagte mir mein Freund, dass ich schief stände. Zudem hatte ich das Gefühl, dass mein rechtes Bein höher ist, als mein linkes. Als ich mich im Spiegel sah, war es offensichtlich: ich stand schief. Seitdem habe ich, auch nach dem Einrenken, Schmerzen in der rechten Rückenseite, außerdem stehe ich immer noch schief.

    Der "Schiefstand" deutet auf eine Blockade des Kreutzbeines hin, nichts anderes vermag von jetzt auf gleich, ein "kürzeres" Bein zu erzeugen! Es ist möglich, mit einem oder besser 3 Kunstgriffen, dies dem Patienten eindrucksvoll darzustellen.

    Ein bekannter Heilpraktiker hatte die Vermutung, dass ein Nerv eingeklemmt sei, aber mein Arzt dementierte dieses, er war der Meinung das liegt an der Dysbalance. Warum ich aber immer noch schief stehe, konnte auch er mir nicht beantworten, er meinte lediglich, ich sollte mich mal im Internet umschauen.

    Beide haben unrecht, das Internet ist die beste Empfehlung.

    Ich weiß, dass das Problem Dysbalance nicht wirklich zu behandeln ist, höchstens durch intensives Training. Trotz dem ständigen Einrenken möchte ich meinen Sport nicht aufgeben, und da ich auch noch relativ jung bin (17 Jahre) wollte ich meine Leidenschaft, dem Tischtennis, noch länger beiwohnen.

    Hier liegst du mal falsch, Dysbalancen lassen sich einfach und effektiv beheben!

    Seit ein paar Wochen gehe ich ins Fitnessstudio, wo man mir speziell für mein Problem Übungen vorschlug, auch dort hat mich ein Diplom-Sportlehrer und Heilpraktiker untersucht.

    Mit welchem Ergebnis!? Es würde mich wundern, wenn ein Heilpraktiker und Dippeling Sportex, das Problem erroieren könnten!

    Doch es bleibt immer noch die Frage, ob es normal ist, dass ich aufgrund einer Dysbalance schief stehe und ob sich das wieder regluiert.

    Ist oben beantwortet!

    Wenn der Arzt, der Dippeling und der HP kompetent wären, so stellte sich die Frage nicht mehr!


    Gruß Cortex

  6. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 6
    chriz89
    Hallo Cortex
    ich hätte ja erst einmal nicht gedacht, dass auf meinen Beitrag nochmal jemand antwortet

    Zu dem Einrenken: Dass das Einrenken alles andere als effektiv ist, war mir von vornherein klar. Jedoch habe ich nie andere Behandlungsmöglichkeiten seitens meines Arztes erfahren, was mich etwas stutzig machte... Daher wusste ich auch nie, wie ich ausgewogen trainieren sollte, um dieses Problem zu beheben.

    Meinem bekannten Heilpraktiker ist hier keine Schuld zuzuweisen, da er mich nicht untersucht hat, er hat mich lediglich gesehen und durchs reine Angucken kann man bekannterlicherweise keine Diagnose stellen
    Die Diagnose meines Arztes habe ich auch sehr stark bezweifelt, da das Problem mit dem Einrenken ja nicht gelöst war. Und ich hatte auch an einer anderen Stelle schmerzen als son"st.

    Ich glaube das mit dem "kürzeren" Bein hat sich langsam aber sicher ein wenig reguliert. Kann es sein, dass sich so eine Blockade des Kreutzbeines automatisch bzw von alleine reguliert?

    Der Heilpraktiker und Diplom-Sportlehrer (übrigens eine person) hat mich vor diesem besagtem Dienstag untersucht, heißt er bekam von meinem aktuellen Problem überhaupt nichts mit.

    Was würdest du als Lösung vorschlagen, bzw. als "ausgewogenes" Training?

    Von einem anderen Mitglied dieses Forums, habe ich einen Tip bekommen (keine öffentliche Nachricht). Hier einige Auszüge der Nachricht:

    "Um eine solche Blockierung richtig zu behandel muß man erst mal herausfinden ob der Bereich wo es blockiert der Problembereich ist, oder ob an dieser Stelle nur etwas kompensiert wird was dein Körper wo anders nicht kann.
    Muskuläre Dysbalancen entstehen auch nicht von heute auf morgen sondern brauchen ein wenig Zeit.
    Des weiteren sind muskuläre dysbalancen meißt eine Antwort auf ein anderes Problem um dies zu schützen. Der Gedanke diese Dysbalance zu trainieren ist eigentlich nicht schlecht, kann aber auch dazu führen das du ein Problem konservierst weil man es noch nicht gefunden hat."

    Hälst du diese Aussagen für richtig?

    Ich hatte vor, in der nächsten Woche zum besagten Physiotherapeuten (Spezialist für Wirbelsäule) zu gehen, um mich beraten zu lassen, ich halte diesen eigentlich für sehr kompetent, da er mir mit meinem Knie auch schon geholfen hat. Ich sehe nun endgültig ein, dass das ständige Einrenken eigentlich nur neue Probleme verschafft und das nicht die Lösung meines Problemes sein kann.

    Es wäre nett, wenn du mir abermals deine Meinung mitteilen würdest und meine Fragen, so gut wie du kannst, beantworten könntest. Ich denke hier ist es immer besser, mehrere Meinungen einzuholen und sich nicht auf eine einzige Diagnose zu stützen

    Gruß chriz

  7. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 7
    Gast3174
    Auszug aus vorherigem Thread

    Der Heilpraktiker und Diplom-Sportlehrer (übrigens eine Person) hat mich vor diesem besagtem Dienstag untersucht, heißt er bekam von meinem aktuellen Problem überhaupt nichts mit.

    Da vorherige Problematiken bekannt, so muss der Untersuchende präventiv eingreifen! Hier muss der Untersuchende regelnd handeln, gleichwohl, wer betrunken Auito fährt, muss daran gehindert werden!!!

    Was würdest du als Lösung vorschlagen, bzw. als "ausgewogenes" Training?

    1. Hierzu bedarf es einer Anamnese durch mich, diagnostizieren darf ich ja nicht!
    2. Analyse deiner Bewegungsabläufe und deren Optimierung.
    3. Erarbeitung eines Trainingsprogrammes


    Von einem anderen Mitglied dieses Forums, habe ich einen Tip bekommen (keine öffentliche Nachricht). Hier einige Auszüge der Nachricht:

    Um eine solche Blockierung richtig zu behandel muß man erst mal herausfinden ob der Bereich wo es blockiert der Problembereich ist, oder ob an dieser Stelle nur etwas kompensiert wird was dein Körper wo anders nicht kann.
    Muskuläre Dysbalancen entstehen auch nicht von heute auf morgen sondern brauchen ein wenig Zeit.
    Des weiteren sind muskuläre dysbalancen meißt eine Antwort auf ein anderes Problem um dies zu schützen. Der Gedanke diese Dysbalance zu trainieren ist eigentlich nicht schlecht, kann aber auch dazu führen das du ein Problem konservierst weil man es noch nicht gefunden hat."

    Hälst du diese Aussagen für richtig?

    Grammatikalisch sag ich mal nichts, sinnentnommen:

    1. Kompensation

    Ausgleich von körperlichem Unvermögen, Bewegungen adäquat auszuführen!

    2. Dysbalancen

    Entstehen duch einseitige Belastungen, nicht duch Zeit und Antwort auf ein anderes Problem!

    3. Blockaden

    Resultieren aus Pkt. 1 u. 2.


    Ich hatte vor, in der nächsten Woche zum besagten Physiotherapeuten (Spezialist für Wirbelsäule) zu gehen, um mich beraten zu lassen, ich halte diesen eigentlich für sehr kompetent, da er mir mit meinem Knie auch schon geholfen hat. Ich sehe nun endgültig ein, dass das ständige Einrenken eigentlich nur neue Probleme verschafft und das nicht die Lösung meines Problemes sein kann.

    Ein hervorragender Gedanke, dem Taten folgen sollten!

    Es wäre nett, wenn du mir abermals deine Meinung mitteilen würdest und meine Fragen, so gut wie du kannst, beantworten könntest. Ich denke hier ist es immer besser, mehrere Meinungen einzuholen und sich nicht auf eine einzige Diagnose zu stützen

    Meine Vorgehensweise

    1. Angefangen von den Füssen bis zu der Fontanelle, funktionell durchbefunden!

    2. Bewegungsanalyse

    3. Behandeln


    Gruß Cortex

  8. muskuläre dysbalance->"schieflage?" # 8
    chriz89
    hallo cortex

    nochmals danke für deine ausführlichen tips ich werd dann mal zum physiotherapeuten gehen, und dir dann berichten was der davon hält und was er als Behandlung vorschlägt, die Tips aus dem Forum kann ich ihm ja zur Anregung anbieten

    Gruß chriz

Ähnliche Themen zu muskuläre dysbalance->"schieflage?"

  1. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 29.08.2013, 14:13
  2. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 18.06.2008, 20:27
  3. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 16.01.2008, 18:30
  4. Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 23.02.2005, 17:48
  5. Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 09.12.2003, 22:41
Weitere Themen von chriz89
  1. Hallo zusammen! Des Rätsels Lösung ist nun...
    Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 09.03.2007, 13:35
  2. Hallo zusammen... Gerade komme ich von...
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 24.09.2006, 20:54
Andere Themen im Forum Physiotherapie - Patienten Forum
  1. Krankengymnastik überhaupt noch Notwendig! ...
    von Gast2421
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 03.02.2006, 21:04
  2. hallo, ich habe mir leider am 19.09 das vkb...
    von Gast2279
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 27.12.2005, 21:47
  3. Hallo und Guten Morgen :) Ich habe gerade...
    von Gast1718
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 27.06.2005, 09:36
  4. Es geht mir um eine, aus Indien stammende und...
    von Gast1653
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.05.2005, 17:31
Sie betrachten gerade muskuläre dysbalance->"schieflage?".