Nach erworbenen Hirnschäden kommt es u.a. häufig zu Schwierigkeiten beim Schlucken von Speichel, Nahrung und Flüssigkeiten sowie bei der Mundpflege. Das Seminar stellt die auf dem Bobath-Konzept basierende Behandlung von Kay Coombes für neurogene Störungen vor. Dabei bildet der Zusammenhang von Haltung, Bewegung und Schlucken sowie die Grundlage des sensomotorischen Lernens den Schwerpunkt des Seminars.

Lernergebnis und Kompetenz: Die Teilnehmenden
- haben einen grundsätzlichen Einblick in die Therapieprinzipien des F.O.T.T.®-Konzepts erhalten,
- kennen den Zusammenhang von Haltung, Bewegung und Nahrungsaufnahme,
- entwickeln ein Verständnis um die Bedeutung von Posturaler Kontrolle und Ausgangsstellung im Patient*innenalltag,
- kennen die Schlucksequenz und wissen um die Bedeutung der präoralen Phase,
- erhalten eine Anleitung zur strukturierten Befundaufnahme unter F.O.T.T.-Kriterien (Auszug),
- entwickeln ein Verständnis und praktisches Vorgehen zur therapeutischen Mundpflege und Nahrungsaufnahme,
- wissen um die Bedeutung des sensomotorischen Lernens.

Methode: - Vorträge
- Beispiele
- Workshops
- Partner*innenarbeit
- Selbsterfahrung
- Supervidiertes Üben

Hinweis: Bobath-Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Partner*innenarbeit sowie Berührung in Gesicht und Mund ist notwendig. Am zweiten Seminartag bitte eine Zahnbürste mitbringen!

23.06.+24.06.2022
249 €

Zur Fortbildung:
https://akademie.johannesstift-diako...Trakts/22-E044