Die Intubation gilt schon seit Mitte des 20sten Jahrhunderts als Mittel der Wahl zur Therapie pulmonal insuffizienter Patient*innen. Eng mit der Intubation ist das endotracheale Absaugen (EA) verbunden. Hierin besteht nunmehr die einzige Möglichkeit, die Patient*innen effizient und schnell von Trachealsekreten zu befreien. Allerdings sind mit derart, meist rigoros gearteten Eingriffen, diverse Gefahren für die Patient*innen und deren Gesundheit verbunden und stellen auch eine große Belastung für sie dar. Dagegen sind nicht alle EA derart invasiv. Es gibt Absaugmöglichkeiten, die als relativ sanft zu bezeichnen sind. Zwar findet das Absaugen auch hier im System Mensch statt, aber fast alle physiologischen Parameter bleiben relativ stabil. Der Workshop geht auf die Indikationen, Komplikationen und Kontraindikationen des offenen endotrachealen Absaugens ein. Dabei stehen die Patient*innen stets im Mittelpunkt des Geschehens. Die
sicherlich nicht zu unterschätzenden Gefahren für das Pflegepersonal sind dabei von ebenso großer Bedeutung. Im Rahmen dieses Workshops möchten wir Ihnen methodenspezifische Grundlagen, Handhabungen sowie praxisbezogene Tipps (mit praktischen Übungen) für einen sicheren Umgang vermitteln.

Schwerpunkte
- Was ist endotracheales Absaugen?
- Wann muss abgesaugt werden?
- Der ideale Zeitpunkt
- Allgemeine Vorbereitungen
- Absaugtechniken
- Überwachungsmethoden

Zielgruppen:
Pflegende, Sprachtherapeut* innen, Ärzt*innen

Termine:
19.02.2021
(E002)

04.06.2021
(E003)

07.10.2021
(E004)

Zeit:
09:00 -15:00 Uhr

Referent:
Michael Brüggemann Fachkrankenpfleger für Intensivmedizin und
Anästhesie, Dozent im Gesundheitswesen

Fortbildungspunkte:
RbP: 5
Therapeut*innen: 5

Kursgebühr:
129,00 Euro

Teilnehmende:
maximal 20

Ansprechpartnerin:
Katharina Feuer
Telefon 030 45941830

Anmerkungen:
Bildungsurlaub nach
BiUrlG möglich

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